Wirkung - Paradoxon
Die Wirkungen des Achtsamkeitstrainings können vielfältig und überraschend sein, oftmals auch anders als erwartet.
Natürlich melden wir uns für das Achtsamkeitstraining mit einem Ziel, einem Wunsch, einer Intention an.
Paradoxerweise verfolgen wir einerseits mit dem Üben einen Zweck, andererseits üben wir als Allererstes, nicht zielorientiert zu üben.
Dr. Jon Kabat-Zinn und seine Mitarbeiter haben das Konzept des MBSR-Programms (Mindfulness Based Stress Reduction) 1979 in der Stress Reduction Clinic an der Universität von Massachusetts entwickelt und wissenschaftlich erforscht. Es findet seitdem an über 250 Kliniken und Gesundheitszentren sowie in vielfältigen anderen Kontexten in den USA und Europa erfolgreich Anwendung.
Ergebnisse
Bei den evidenzbasierten Studien von Kabat-Zinn und vielen anderen kristallisierten sich folgende Ergebnisse bei den TeilnehmerInnen heraus:
- mehr innere Ruhe und Gelassenheit
- eine erhöhte Fähigkeit, sich zu entspannen
- eine Verbesserung der Körperwahrnehmung
- eine bessere Bewältigung von Stresssituationen
- eine dauerhafte Verminderung von körperlichen und psychischen Symptomen
- Verbesserung des Umganges mit Krankheit und Schmerz
- wachsendes Selbstvertrauen und größere Selbstakzeptanz
- mehr Gelassenheit und Lebensfreude
Studien
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die Wirksamkeit des MBSR-Trainings eindrücklich bestätigt, z.B.:
Majumdar, M., Grossmann P. et al: Does mindfulness meditation contribute to health? Outcome evaluation of a German sample. The Journal of Alternative and Complementary Medicine 8: 719-730, 2002
Viele weitere Studien finden Sie auf der Seite des MBSR-Berufsverbandes:
http://www.mbsr-verband.org/forschung.php
